ab dem 01.01.2022 gibt es neue gesetzliche Vorschriften in der Lohnabrechnung:

Steuer-ID

Ab dem 01.01.2022 sind für alle DEÜV-Entgeltmeldungen (z. B. DEÜV-Jahresmeldung) für geringfügig entlohnt Beschäftigte auch zusätzliche Angaben zur Steuer notwendig. Daher benötigen wir für Ihre Minijobber die jeweilige Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID). Ohne diese kann ab 01.01.2022 keine Abrechnung mehr erstellt werden.

Die Steuer-ID bekommt jede in Deutschland gemeldete Person vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) per Schreiben zugewiesen. Die Arbeitnehmer finden diese also auf dem Schreiben des BZSt oder auf der Lohnsteuerbescheinigung, einem Schreiben des Finanzamts oder dem Einkommensteuerbescheid.

Gesetzliche Krankenkasse

Außerdem startet im Januar 2022 eine halbjährliche Pilotphase für das neue Verfahren zur elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU). Mit dem neuen Verfahren sollen Ärzte die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) des Arbeitnehmers direkt an die zuständige Krankenkasse übermitteln. Die Lohnabrechnungsstelle kann die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen dann direkt bei der Krankenkasse elektronisch abrufen. Ein Ausdruck auf Papier und manuelles Einreichen der AU wird nicht mehr notwendig sein. Aus diesem Grund benötigen wir zusätzlich die gesetzliche Krankenkasse Ihrer geringfügig entlohnt Beschäftigten.

Eine Auflistung der betroffenen Mitarbeiter senden wir ihnen gesondert zu bzw. können Sie jederzeit bei uns anfordern.

Bitte überlassen Sie uns die Steuer-ID‘s und die gesetzlichen Krankenkassen bis 10.12.2021.

Verwenden Sie bei Neueintritten bitte die beiliegenden aktualisierten Fragebogen.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns.

Ihre Kanzlei Witthüser & Dr. Schwarz